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Problem: Die meisten Broker zeigen Kursrenditen an. Diese ignorieren jedoch Ein- und Auszahlungen sowie Dividenden und Zinsen. Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Vermögensentwicklung.
Lösung: Die erweiterte interne Rendite (XIRR) ist eine geldgewichtete Renditekennzahl, die alle Cashflows berücksichtigt: Jede Ein- und Auszahlung (Käufe, Verkäufe, Dividenden, Zinsen, Gebühren etc.) fließt zum exakten Zeitpunkt ihres Auftretens in die Berechnung ein. Die XIRR ist der annualisierte Zinssatz, bei dem der Barwert aller Auszahlungen dem Barwert aller Einzahlungen entspricht, also der interne Zinsfuß des Cashflow-Profils. Mathematisch wird der Abzinsungssatz gesucht, für den die Summe der diskontierten Cashflows null ergibt.
Vorteil: Das Ergebnis ist die tatsächliche, annualisierte Rendite deines Portfolios, basierend auf deinen exakten Entscheidungen (z. B. Zeitpunkt der Ein- und Auszahlungen). Nur so kannst du deine Performance fair mit anderen Anlageformen oder Benchmarks vergleichen.
Cashlog-Umsetzung: cashlog.org berechnet die XIRR für jede Position korrekt und bezieht dabei alle Geldströme ein – Käufe, Verkäufe, Ausschüttungen (Dividenden, Coupons), Stückzinsen und Wechselkurse. Die Berechnung läuft komplett lokal im Browser, ohne dass deine sensiblen Finanzdaten Dritte wie Fremdspeicherung oder Tracking involvieren.
Fazit: Für langfristige Anleger, die verstehen wollen, wie sich ihr Geld wirklich entwickelt, ist die XIRR die einzig aussagekräftige Messgröße. Sie entlarvt versteckte Kosten und Timing-Effekte, die einfache Kursvergleiche verschleiern.
Das Problem: Ein reiner Kursvergleich blendet entscheidende Faktoren aus:
Beispiel: World-ETF in USD
Broker-Anzeige: +8 % (reine Kursrendite)
cashlog.org-Berechnung (XIRR): +15,3 % (inkl. Dividende und Währungseffekt)
Ausführlicher Artikel mit Rechenbeispiel →
Warum das passiert: Broker-Oberflächen sind oft für den Handel optimiert, nicht für die Gesamtperformance langfristiger Anlagen.
Lösung: Eine vollständige Renditeberechnung muss alle ein- und ausgehenden Geldflüsse (Cashflows) zum richtigen Zeitpunkt erfassen. Nur so erhält man eine ehrliche Antwort auf die Frage: „Wie entwickelt sich mein Vermögen wirklich?“
Die gängigsten Kennzahlen im Vergleich:
| Kennzahl | Beschreibung | Verwendung |
|---|---|---|
| Einfache Rendite | (Endwert – Anfangswert) / Anfangswert | Kurzfristige, einmalige Investments ohne weitere Cashflows |
| CAGR | Durchschnittliche jährliche Wachstumsrate einer Einmalanlage | Vergleich von Fonds oder Einzelwerten ohne weitere Einzahlungen |
| Zeitgewichtete Rendite (TWR) | Misst die Performance des Fondsmanagements, unabhängig von Ein- und Auszahlungen | Vergleich von Investmentfonds oder Managern |
| Geldgewichtete Rendite (MWR/XIRR) | Berücksichtigt alle Cashflows (Ein- und Auszahlungen) zum exakten Zeitpunkt ihres Auftretens | Bewertung der persönlichen Anlageentscheidungen (Einfluss von Timing & Cashflow-Planung) |
Empfehlung: Für private Anleger, die regelmäßig sparen, entnehmen oder reinvestieren, ist die geldgewichtete Rendite (XIRR) die einzig aussagekräftige Kennzahl. Sie spiegelt die tatsächliche Wertentwicklung deines Portfolios wider, basierend auf deinen eigenen Entscheidungen.
Die Sharpe Ratio vergleicht deine annualisierte Portfolio-Rendite mit einem risikofreien Satz (z. B. Festgeld) und teilt die Mehrrendite durch die Volatilität: Sharpe = (Rendite − Festgeld) / Schwankung.
Sie sagt nicht, wie viel Euro du auf dem Festgeldkonto hättest — sondern, ob deine Mehrrendite das eingegangene Risiko rechtfertigt.
Grundsatz: Beide Kennzahlen haben ihre Berechtigung, aber sie beantworten unterschiedliche Fragestellungen.
Praxisbeispiel: Ein Anleger investiert 10.000 € in einen Fonds, der im ersten Jahr 10 % zulegt. Zum Jahresanfang investiert er weitere 10.000 € ein, der Fonds fällt dann um 5 %.
Fazit: Für Privatanleger, die ihre eigenen Entscheidungen bewerten wollen, ist die XIRR die entscheidende Kennzahl. cashlog.org verwendet XIRR genau für diesen Zweck.
Das Problem: Anleihen sind komplexer als Aktien. Ihre Rendite setzt sich nicht nur aus Kursgewinnen, sondern auch aus regelmäßigen Zinszahlungen (Coupons) und dem Rückzahlungsbetrag am Ende der Laufzeit zusammen. Dazu kommen Konzepte wie Stückzinsen (aufgelaufene Zinsen beim Kauf zwischen zwei Zinsterminen) und die Endfälligkeit.
Die Lösung:
cashlog-Umsetzung: cashlog.org berechnet Stückzinsen und YTM für Anleihen — XIRR/YTM mit 365 Kalendertagen pro Jahr (wie Excel).
Mehr zum Thema YTM: Was ist YTM? Rendite bis Fälligkeit
Wichtig: Dein Portfolio-Tracker muss diese Spezifika korrekt abbilden, um eine ehrliche Rendite für Anleihen auszuweisen.
Die YTM beantwortet: „Welche jährliche Rendite erwarte ich, wenn ich die Anleihe heute kaufe und bis zur Fälligkeit halte?“ — basierend auf Coupon, Fälligkeit und dem heutigen Dirty-Preis.
Ausführlicher Artikel mit Standard-Formel (Excel-kompatibel) →
Die Strategie:
cashlog-Umsetzung: cashlog.org unterstützt diese Strategien durch die Berechnung von Stückzinsen, YTM und der gewichteten Einstandskurse für Anleihen. Du kannst die Effekte verschiedener Laufzeiten und Coupons analysieren.
Das Problem: Investierst du in ausländische Aktien oder ETFs (z. B. in USD), hängt deine Rendite in Euro von zwei Faktoren ab: der Kursentwicklung des Wertpapiers in der Fremdwährung und der Entwicklung des Wechselkurses.
Der Effekt:
Beispiel:
EUR-Rendite: ca. +13,2 % (statt +8 %).
Fazit: Wechselkurse sind ein fester Bestandteil deiner Gesamtrendite bei Fremdwährungsanlagen. Ein Portfolio-Tracker, der den Währungseffekt ignoriert, liefert ein unvollständiges Bild.
cashlog-Umsetzung: cashlog.org bezieht EZB-Referenzwechselkurse (Frankfurter/ECB) in die Renditeberechnung für jede Position mit Fremdwährung ein.
Die Herausforderungen:
Die klare Regel:
cashlog-Umsetzung: cashlog.org nutzt EZB-Referenzwechselkurse (Frankfurter/ECB) für historische und aktuelle Umrechnung in deiner Referenzwährung.
Die goldene Regel: Berücksichtige immer den Zeitpunkt jeder Ein- und Auszahlung.
Methode für ehrliche Rendite bei unregelmäßigen Einzahlungen: Verwende die erweiterte interne Rendite (XIRR).
Schluss mit geratenen Renditen. cashlog.org berechnet XIRR für jede Position — inklusive Steuern, Dividenden und EZB-Referenzwechselkursen. Direkt im Browser, ohne Cloud, ohne Abo.
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Viele haben nicht nur ein Depot, sondern mehrere — zum Beispiel Flatex für Anleihen, Trade Republic für ETFs und die Sparkasse für Einzelaktien. Wenn alles in einem Topf landet, wird die Übersicht schnell unübersichtlich.
In cashlog legst du in der Sidebar für jeden Broker ein eigenes Depot an. Jedes hat eigene Positionen, eigene Rendite und eigene Jahreszahlen. Zum Wechseln nutzt du das Auswahlmenü in der Sidebar.
Tipp: Starte mit deinem Hauptdepot, lade die Historie, dann die weiteren Broker — Schritt für Schritt statt alles auf einmal.
Broker zeigen meist Bruttozahlen. Was nach Steuern übrig bleibt, sieht oft anders aus — besonders bei Verkäufen und bei Dividenden oder Coupons.
In cashlog schaltest du im Dashboard zwischen Netto und Brutto. Unter Optionen → Steuern wählst du dein Land und speicherst die Sätze:
| Land | Kursgewinne | Dividenden & Coupons |
|---|---|---|
| Österreich | Ein Satz (Standard 27,5 %) | |
| Deutschland | Ein Satz (25 % + Soli, Standard 26,375 %) | |
| Schweiz | Eigener Satz (Standard 0 %) | Eigener Satz (Standard 35 %) |
| Individuell / Keine Steuer | Frei einstellbar | |
So rechnet cashlog: Bei Verkäufen gilt der Kursgewinnsatz, bei Dividenden und Coupons der Ertragssatz. In der Schweiz sind das zwei getrennte Felder. Pro Position kannst du bei Bedarf einen eigenen Satz oder Quellensteuer eintragen.
Dashboard, Verkäufe und Jahresübersicht passen sich an, sobald du speicherst.
Steuerhinweis: Die Zahlen in cashlog sind Schätzungen für deine Auswertung — keine Steuerberatung. Für die Steuererklärung und Pflichten gegenüber dem Finanzamt bzw. der ESTV gelten nur das Gesetz und ggf. dein Steuerberater. cashlog haftet nicht für Steuernachzahlungen, Bußgelder oder andere Schäden, die aus diesen Schätzungen entstehen.
Viele Buchungen von Hand einzutippen dauert und geht leicht schief.
So geht es in cashlog:
Danach landet die Buchung im aktiven Depot, Rendite und Übersicht aktualisieren sich von selbst.
Das Dilemma:
Die Lösung mit Cashlog:
Fazit: Für sicherheitsbewusste Anleger, die die Kontrolle über ihre Vermögensdaten behalten wollen, ist eine lokale Lösung wie cashlog.org die einzig richtige Wahl.
Gut geeignet, wenn du …
Weniger geeignet, wenn du …
Am einfachsten: kurz ausprobieren und schauen, ob es zu dir passt.
Die üblichen Vergleichsfangpunkte:
Was cashlog anders macht:
Fazit: Vergleiche Tracker danach, was dir wichtig ist: Wo liegen deine Daten? Passen Anleihen und Fremdwährung? Stimmt die Rendite? Und was kostet es langfristig?
Ausführlicher Vergleich cashlog vs. PP & Parqet →
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